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Krankenkassen sind keine „geldgierigen Monster“

Wuppertal (09. Juli 2010) Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Barmer GEK, Holger Langkutsch, tritt den in einigen Medien geäußerten Befürchtungen entgegen, die Krankenversicherungen könnten durch die Möglichkeit, den Zusatzbeitrag selbst und ohne Begrenzung der Höhe festzulegen, "groß zugreifen".

"Die Entscheidung, ob und in welcher Höhe eine Kasse Zusatzbeiträge erhebt, liegt in den Händen der Verwaltungsräte. Die Selbstverwaltung der Barmer GEK vertritt die Interessen der Versicherten und wird mit dieser Frage selbstverständlich verantwortungsvoll umgehen. Dies war in der Vergangenheit immer so, und dies wird auch so bleiben", betont Langkutsch.

"Die Krankenkassen sind keine geldgierigen Monster. Vielmehr achtet die von den Versicherten gewählte Selbstverwaltung genau auf eine ausgewogene Finanzpolitik, die natürlich Wirtschaftlichkeit und Qualität der Versorgung in Einklang bringt." Zugleich betont der Verwaltungsratsvorsitzende, dass die Barmer GEK bezüglich der Frage eines Zusatzbeitrages nach wie vor keinen Handlungsdruck sieht. "Wir stehen finanziell gut da und ich bin zuversichtlich, dass wir ohne Zusatzbeitrag auskommen werden. Bemängeln muss man allerdings, dass auch die Eckpunkte zur Gesundheitsreform noch keine wirklich gesicherte Datenbasis für konkretere Aussagen liefern", betont Langkutsch.

Presseabteilung der Barmer GEK

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  • Dr. Kai Behrens, Telefon 030 2061 87 9918

  • Thorsten Jakob, Telefon 018 500 99 14 51
  • Daniela Sczesny, Telefon 018 500 99 14 38

  • Axel Wunsch, Telefon 018 500 99 1446

  • E-Mail: presse@barmer-gek.de


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