mybabywatchLive-Bilder vom Frühchen

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Frühchen auf StationFast 10 Prozent aller Neugeborenen in Deutschland kommt zu früh zur Welt. Dank mybabywatch können Eltern ihrem Frühchen jederzeit per Video nah sein.

Nach einer Frühgeburt sind für die Eltern der Trennungsschmerz und die Sorge um das Neugeborene eine große Herausforderung. Denn sie können verständlicherweise nicht rund um die Uhr bei ihrem Kind sein. Daher hat die Barmer GEK mit der mybabywatch GmbH und der Charité Berlin ein gemeinsames Forschungsprojekt durchgeführt.

So funktioniert mybabywatch

Mittels einer am Bettchen befestigten Kamera konnten die Eltern ihr Baby jederzeit über Internet per Video-Livestream betrachten - eine gute Ergänzung für Zeiten, wenn die "reale" Präsenz im Krankenhaus nicht möglich ist. Zusätzlich gab es für die Eltern online aktuelle Informationen über die Entwicklung ihres Babys wie Gewicht, Größe oder Körpertemperatur.

Zugang zum Babywatchportal erhielten Eltern übrigens über einen geschützten Bereich. Personenbezogene Daten wurden ausschließlich bei der Charité Berlin erhoben, gespeichert und anonymisiert ausgewertet. Die Barmer GEK erhielt nur die anonymisiert ausgewerteten Daten.

Forschungsergebnis in 2014

Das Forschungsprojekt untersuchte u.a., wie das Besuchssystem von Eltern und Klinikpersonal akzeptiert wird und welchen Einfluss es auf die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung hat. Außerdem sollte die Nutzung des Babywatchportals untersucht werden und wann die Eltern sich sicher genug fühlten, ihr Baby nach Abschluss der intensivmedizinischen Betreuung mit nach Hause zu nehmen. 2014 soll das Forschungsergebnis vorliegen.

Autor: BARMER GEK Redaktion

Erstellt am: 09.01.2014

Letzte Aktualisierung am: 09.01.2014

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